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	<title>AppAdvisors</title>
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	<description>Full Service App Agentur - Full Service App Agency located in Munich, Germany</description>
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		<title>Tägliche Downloads für Top 25 Platzierung im App Store</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 10:38:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Reuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[App Economy]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Gretchenfrage für App Entwickler ist: Wieviele tägliche Downloads benötigt meine App, um einen Top 25 Rank zu erzielen? Wer es in das Top 25 Ranking schafft, steigert allein durch diese Top Platzierung seine Download-Zahlen, weil Nutzer sich häufig nur die Bestenlisten ansehen und dort ihre neuen Apps auswählen. Marktforscher Distimo findet in seiner aktuellen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Gretchenfrage für App Entwickler ist: Wieviele tägliche Downloads benötigt meine App, um einen Top 25 Rank zu erzielen? Wer es in das Top 25 Ranking schafft, steigert allein durch diese Top Platzierung seine Download-Zahlen, weil Nutzer sich häufig nur die Bestenlisten ansehen und dort ihre neuen Apps auswählen. Marktforscher Distimo findet in seiner <a title="Distimo App Store Daily Downloads" href="http://www.distimo.com/blog/2012_05_quora-answering-series-download-volume-needed-to-hit-top-25-per-category/" target="_blank">aktuellen Studie</a> Antwort auf die diese Frage.</strong></p>
<p>Bereits im Dezember 2011 waren wir der Frage nachgegangen, was eine <a title="Top Platzierung im App Store" href="http://www.appadvisors.de/2011/12/13/wieviele-downloads-benotigen-apps-fur-einen-platz-im-top-10-ranking/">Top Platzierung im App Store</a> bedeutet. Für die jeweilige Platzierungen in den Top 10, Top 25 und Top 50 errechnete Distimo die benötigten Downloads für 10 unterschiedliche App Stores (Märkte).</p>
<p>Im amerikanischen App Store benötigt eine kostenlose iPhone App im April 2012 rund 38.400 tägliche Downloads, während eine kostenpflichtige Paid App bereits mit 3.530 Downloads in den Top 25 landet. Diese Werte gelten über alle App Kategorien hinweg. Betrachtet man einzelne Kategorien, sind die für eine Top Platzierung benötigten Downloads entsprechend geringer. In der wettbewerbsintensiven Kategorie Spiele reichen einer kostenlosen iPhone App 25.300 tägliche Downloads und einer kostenpflichtigen App 2.280 Downloads zu einem Top 25 Ranglistenplatz.</p>
<p><a href="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/05/Number-Of-Free-Downloads-To-Hit-Top-25-Per-Category2-1024x583.png"><img class="alignnone  wp-image-2412" title="Anzahl Downloads Top 25 iPhone App" src="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/05/Number-Of-Free-Downloads-To-Hit-Top-25-Per-Category2-1024x583.png" alt="Anzahl Downloads Top 25 iPhone App" width="819" height="466" /><br />
</a><em>Quelle: <a title="Distimo" href="http://www.distimo.com/blog/2012_05_quora-answering-series-download-volume-needed-to-hit-top-25-per-category/" target="_blank">Distimo</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Benötigte tägliche Downloads für einen Top 25 Rang in der jeweiligen Kategorie (iPhone App, kostenlos): </strong></p>
<ul>
<li>Entertainment 6.700</li>
<li>Social Networking 5.800</li>
<li>Lifestyle 3.900</li>
<li>Music 3.900</li>
<li>Photography 3.100</li>
<li>Utilities 2.900</li>
<li>Productivity 2.300</li>
<li>Healthcare &amp; Fitness 1.900</li>
<li>Travel 1.800</li>
<li>Education 1.200</li>
<li>Reference 1,200</li>
<li>News 1.100</li>
<li>Sports 1.000</li>
<li>Finance 900</li>
<li>Business 900</li>
<li>Navigation 900</li>
<li>Medical 400</li>
<li>Wetter 300</li>
</ul>
<p>Bei der Interpretation dieser Zahlen ist aus verschiedenen Gründen Vorsicht angebracht: zum einen beziehen sich die Werte nur auf den US App Store, sind also nicht unbedingt mit anderen Märkten vergleichbar. Zum anderen errechnet Distimo die Werte auf Basis derjenigen Apps, die im hauseigenen Netzwerk gemessen werden können: diese Stichprobe ist relativ klein und ihr Aussagewert für alle 600.000 Apps daher eingeschränkt. Weiterhin beziehen sich die Werte auf die Situation eines Monates (April 2012) im App Store: Saisonal zeigen sich allerdings hohe unterschiedliche Wettbewerbsintensitäten &#8211; beispielsweise kämpfen die App Entwickler vor Ferienbeginn, im Rahmen von Feiertagen oder vor großen Sportereignissen deutlich aggressiver um die vorderen Plätze als im Jahresdurchschnitt. Letzteres wird die hier dargestellte vergleichsweise niedrige Anzahl von Downloads in den Kategorien News und Sports deutlich verändern.</p>
<p>Aus der Perspektive des Kategorienvergleichs ist die überwältigende Bedeutung der beiden wettbewerbsintensivsten Kategorien Games und Social Networking interessant: die Anzahl der benötigten Downloads für eine Top 25 Position korrespondiert mit der Nutzungsintensität von Apps in diesen Kategorien, wie das folgende Schaubild verdeutlicht: Während im Jahr 2011 die Kategorie Spiele in der Gunsten der Nutzer unangefochten auf Platz 1 stand, setzen die iPhone Nutzer mittlerweile  genauso häufig Social Networking Apps ein. Wir sehen hier ein Ineinanderwachsen der beiden Top Onlne-Themen der letzten Jahre: Social Media und Mobil.</p>
<p><a href="http://www.marketingcharts.com/direct/socnets-get-growing-share-of-smartphone-app-time-21945/flurry-daily-smartphone-app-consumption-q1-2011vsq1-2012-april2012jpg/"><img class="alignnone size-full wp-image-2428" title="smartphone app consumption" src="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/05/flurry-daily-smartphone-app-consumption-q1-2011vsq1-2012-april2012.jpg" alt="smartphone app consumption" width="585" height="382" /><br />
</a><em>Quelle: <a title="Flurry" href="http://www.marketingcharts.com/direct/socnets-get-growing-share-of-smartphone-app-time-21945/flurry-daily-smartphone-app-consumption-q1-2011vsq1-2012-april2012jpg/">Flurry</a></em></p>
<p>Auf Basis eigener Erfahrungen schätzen wir die Distimo Werte als (zu) gering ein: wenn man die dargestellten täglichen Downloads als Mindestwerte ansieht und mit Abweichung nach oben in Höhe von 35-40% rechnet, dürfte man einer Faustregel zur Kalkulation der benötigten Downloads für eine Top Platzierung recht nahekommen.</p>
<p>&nbsp;
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		</item>
		<item>
		<title>In eigener Sache: Stellenangebot Art Director Apps</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 16:37:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Reuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[App Economy]]></category>
		<category><![CDATA[appadvisors]]></category>
		<category><![CDATA[art director]]></category>
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		<category><![CDATA[job]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir suchen den Art Director Apps (m/w) Du hast langjährige Agenturerfahrung und Lust, immer neue Ideen für mobile Apps und App Konzepte zu entwickeln und umzusetzen? Prima, denn wir suchen zur Verstärkung unseres Teams in München einen Art Director Apps (m/w), der zu uns passt und sich beim Entwickeln von innovativen App Ideen ebenso zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir suchen den</p>
<h2>Art Director Apps (m/w)</h2>
<p>Du hast langjährige Agenturerfahrung und Lust, immer neue Ideen für mobile Apps und App Konzepte zu entwickeln und umzusetzen? Prima, denn wir suchen zur Verstärkung unseres Teams in München einen <a title="Stellenangebot Art Director Apps" href="http://www.appadvisors.de/uber-uns/jobs/art-director-apps/" target="_blank">Art Director Apps</a> (m/w), der zu uns passt und sich beim Entwickeln von innovativen App Ideen ebenso zu Hause fühlt, wie bei deren Umsetzung für unterschiedliche mobile Betriebssysteme.</p>
<p>Du prägst das kreative Gesicht von AppAdvisors &#8211; angefangen von Arbeitgeber-Markenkommunikation, über App-Konzepte bis hin zur App Gestaltung. Im Idealfall begleitest du Kunden über die Gesamtdauer der Beziehung und bringst immer wieder deinen Anspruch an gute Ideen und qualitativ hochwertige Umsetzung in Projekte ein.</p>
<p><a title="Art Director Apps - Stellenangebot" href="http://www.appadvisors.de/uber-uns/jobs/art-director-apps/" target="_blank">Erkennst du dich wieder oder brauchst Du mehr Infos?</a>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.appadvisors.de%2F2012%2F05%2F08%2Fin-eigener-sache-stellenangebot-art-director-apps%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>
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		</item>
		<item>
		<title>In eigener Sache: Aktuelle Stellenangebote bei den AppAdvisors</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 09:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Reuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[App Economy]]></category>
		<category><![CDATA[information architect apps]]></category>
		<category><![CDATA[stellenangebot]]></category>
		<category><![CDATA[technischer berater apps]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir suchen den Technischer Berater/ Projektmanager Apps (m/w) Als Technikprofi bist du fit in allen digitalen Kanälen. Du stehst mit deinem technischen Sachverstand Kunden wie auch Projektpartnern hinsichtlich möglicher technischer Lösungen zu fachlichen Anforderungen beratend zur Seite. Dabei kümmerst du dich souverän um alle Projektdetails und arbeitest in allen Phasen eng mit den Kollegen aus Beratung, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir suchen den</strong></p>
<h2><a title="Stellenangebote Appadvisors" href="http://www.appadvisors.de/uber-uns/jobs/technischer-beraterprojektmanager-apps/" target="_blank">Technischer Berater/ Projektmanager Apps (m/w)</a></h2>
<p>Als Technikprofi bist du fit in allen digitalen Kanälen. Du stehst mit deinem technischen Sachverstand Kunden wie auch Projektpartnern hinsichtlich möglicher technischer Lösungen zu fachlichen Anforderungen beratend zur Seite. Dabei kümmerst du dich souverän um alle Projektdetails und arbeitest in allen Phasen eng mit den Kollegen aus Beratung, Kreation, Konzeption und Entwicklung zusammen.</p>
<p>Du bist eigeninitiativ und meisterst auch neue Herausforderungen strukturiert und nachvollziehbar. Selbst in turbulenten Situationen behältst du einen kühlen Kopf, bleibst bei engen Deadlines gelassen und beweist Gespür für zielführende Teamarbeit.</p>
<p><a title="Technischer Berater Apps - Stellenangebot" href="http://www.appadvisors.de/uber-uns/jobs/technischer-beraterprojektmanager-apps/" target="_blank">Erkennst du dich wieder oder brauchst Du mehr Infos?</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wir suchen den</strong></p>
<h2><a title="Stellenangebot Appadvisors" href="http://www.appadvisors.de/uber-uns/jobs/informationarchitektapps/" target="_blank">Information Architect Apps (m/w)</a></h2>
<p>Du entwickelst Ideen und Konzepte für mobile Apps und mobile Marketing-Kampagnen. Du schaffst Visionen für unsere Kunden, setzt Trends in digitaler Kommunikation und kreierst Anwendungen, die Spaß machen und überzeugen!</p>
<p>Du erstellst detaillierte App-Konzepte mit Navigationsstrukturen und Beschreibung der Funktionalitäten für die einzelnen Interaktions- und Darstellungselemente. Dabei berücksichtigst du jeweils aktuelle Trends und Entwicklungen in den Bereichen Technik und Usability. Deine Arbeitsergebnisse sind unmittelbare Vorstufe für die gestalterische und technische Ausarbeitung der jeweiligen Apps und dienen in deiner sorgfältigen und auch für Dritte nachvollziehbaren Ausarbeitung auch der Vorlage zur Freigabe durch den Kunden.</p>
<p><a title="Information Architect Apps - Stellenangebot" href="http://www.appadvisors.de/uber-uns/jobs/informationarchitectapps/" target="_blank">Erkennst du dich wieder oder brauchst Du mehr Infos?</a>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.appadvisors.de%2F2012%2F05%2F04%2Fin-eigener-sache-aktuelle-stellenangebote-bei-den-appadvisors%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Der TV-Zuschauer übernimmt Die Macht &#8211; Die App zur rundshow im Bayerischen Fernsehen</title>
		<link>http://www.appadvisors.de/2012/04/26/der-tv-zuschauer-ubernimmt-die-macht-die-app-zur-rundshow/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Reuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[App Economy]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch Couch-Potatos und phlegmatisch dreinblickende Passiv-Fernsehzuschauer erleben die eine oder andere TV-Sendung durchaus aktiv mit: sie sehen den Spieler im Abseits, wissen wer der Mörder ist oder haben ein komplett andere Meinung als die Moderatorin. Nur &#8211; wen interessiert&#8217;s? Niemand weiss doch, wie sich der TV-Zuschauer fühlt, wenn er die Talkshow mit dem Problempolitiker ansieht, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch Couch-Potatos und phlegmatisch dreinblickende Passiv-Fernsehzuschauer erleben die eine oder andere TV-Sendung durchaus aktiv mit: sie sehen den Spieler im Abseits, wissen wer der Mörder ist oder haben ein komplett andere Meinung als die Moderatorin. Nur &#8211; wen interessiert&#8217;s? Niemand weiss doch, wie sich der TV-Zuschauer fühlt, wenn er die Talkshow mit dem Problempolitiker ansieht, der wieder mal nicht klar und deutlich mit &#8220;Nein&#8221; oder &#8220;Ja&#8221; antworten kann. </strong></p>
<p>Ab jetzt ist alles anders. Vergessen sie Ihre Ohnmacht vor dem Fernsehgerät &#8211; und übernehmen Sie die Macht! Sagen Sie den Fernsehmachern, was Sie von der Sendung und den Gästen halten! <strong><a href="http://rundshow.de/macht-support" target="_blank">Die Macht</a></strong> ist die neue TV-App des Bayerischen Rundfunks, die vom 14. Mai vier Wochen lang in der <a title="rundshow.de" href="http://rundshow.de" target="_blank">rundshow</a>, der neuen Politainment Talkshow von und mit Journalist des Jahres 2011 <a title="Journalist des Jahres Richard Gutjahr" href="http://www.br.de/unternehmen/richard-gutjahr-newcomer-des-jahres100.html" target="_blank">Richard Gutjahr</a>, zum Einsatz kommt. Die Macht gibt es als kostenlose Smartphone App für das iPhone im <a title="Die Macht iPhone App" href="http://itunes.apple.com/us/app/die-macht-die-app-zur-rundshow/id521087136?l=de&amp;ls=1&amp;mt=8" target="_blank">Apple App Store</a> sowie als Android App in <a title="Die Macht Android App" href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.rundshow.BRDieMacht&amp;feature=search_result#?t=W251bGwsMSwyLDEsImRlLnJ1bmRzaG93LkJSRGllTWFjaHQiXQ.." target="_blank">Google Play</a>. Sie als Zuschauer können mit der Macht:</p>
<ul>
<li>Abstimmen (Die Frage des Tages)</li>
<li>Kommentieren</li>
<li>Fotos &amp; Videos hochladen</li>
<li>Applaudieren und &#8220;Buh&#8221; rufen</li>
</ul>
<p>Ihre Stimmen werden sofort gezählt und in einem Diagramm als Gesamtergebnis in der Sendung angezeigt. Ihre Kommentare, Fotos, Videos und Beifallsbekundungen schlagen beim Redaktionsleiter auf, der blitzschnell entscheidet, ob er sie dem Moderator weiterleitet. Dieser erhält eine Benachrichtigung auf seinem Tablet und kann sie in die Live-Sendung einbauen. Auch wenn Ihre Meinung nicht unmittelbar in der Live-Sendung Berücksichtigung findet, wird sie im parallelen rundshow-Livestream gezeigt. So können Zuschauer zum ersten Mal in der deutschen Fernsehgeschichte eine komplette TV-Sendung live und aktiv mit ihren Meinungsäusserungen und Inhalten begleiten und bereichern. Macher und Gäste der Sendung beziehen den Zuschauer mit ein und erhalten von ihm Feedback live in der Sendung: kurzum &#8211; die rundshow ist die erste Talkshow, an der der Zuschauer am Empfangsgerät teilnimmt.</p>
<p><a href="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/04/screenshot_433.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2400" title="rundshow - Social TV" src="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/04/screenshot_433.jpg" alt="rundshow - Social TV" width="506" height="505" /><br />
</a><em>rundshow TV Studio (v.l.n.r.): Richard Gutjahr, Daniel Fiene und Digitaler Zuschauer<br />
(Quelle: AppAdvisors)</em></p>
<p>Dieses Ziel, ein direkte und schnörkellose Einbindung und das &#8220;Hineinregieren&#8221; des Zuschauers in die Sendung, unterscheidet <strong><a title="Die Macht" href="http://rundshow.gutjahr.biz/2012/05/moge-die-app-mit-euch-sein/" target="_blank">Die Macht</a></strong> von <a href="http://www.appadvisors.de/2011/09/13/innovative-fernsehformate-was-leisten-tv-apps/">anderen TV-Apps</a>, die zumeist eher auf eine Community-Wirkung innerhalb der Zuschauer ausgerichtet sind. Richard Gutjahr und uns ging es von anfang an darum, eine App mit nur einem spezifischen Nutzen &#8211; ohne Zusatzfeatures &#8211; anzubieten.</p>
<p>Für das Bayerische Fernsehen bedeutet die rundshow Neuland: die Integration modernster Kommunikationskanäle wie App und Web machen aus einem Einweg-Rundfunk ein interaktives Format mit Rückkanal. Das Kapern der eigens für die Rundschau aufgebauten Container auf dem Gelände des BR in München-Freimann durch <a href="http://rundshow.gutjahr.biz/2012/04/lets-be-pirates/">Oberpirat Gutjahr</a> machte deutlich, dass die rundshow mit alten Gewohnheiten bricht und eine neue, frische Brise weht.</p>
<p><a href="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/04/screenshot_434.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2404" title="rundshow TV Studio" src="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/04/screenshot_434.jpg" alt="rundshow TV Studio" width="528" height="383" /><br />
</a><em>rundshow Regie, Bayerischer Rundfunk<br />
(Quelle: AppAdvisors)</em></p>
<p>Das gesamte Team des Senders, unsere Kollegen von <a title="SoVIET TV" href="http://www.soviet.tv/blog/" target="_blank">SoVIET</a> und wir von den AppAdvisors sind sehr gespannt, wie die rundshow ankommen wird und freuen uns auf die Erstausstrahlung im Bayerischen Fernsehen am 14. Mai ab 23:00 Uhr! Das <a title="rundshow - Social TV" href="http://www.sueddeutsche.de/medien/social-media-sendung-rundshow-experiment-auf-knopfdruck-1.1357117">mediale Echo</a> vor der ersten Show ist jedenfalls positiv &#8211; mancher spricht gar vom <a title="rundshow - Das grösste TV-Experiment des Jahres" href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/05/rundshow/?utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=twitter" target="_blank">größten TV-Experiment des Jahres</a>.</p>
<p>Wem das Warten zu lang wird und wer bereits vorher die Kacher der Sendung treffen will, ist herzlich eingeladen zum sonntäglichen <a href="http://rundshow.gutjahr.biz/2012/04/tatort-hangout/">Tatort Hangout</a>! Und hier gibt es schon einen kleinen Vorgeschmack auf die rundshow:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/NCwEkHj-sDw?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und so kommen die Kommentare der Nutzer in die Sendung:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/zw4TFeKiohI?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.appadvisors.de%2F2012%2F04%2F26%2Fder-tv-zuschauer-ubernimmt-die-macht-die-app-zur-rundshow%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>
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		<title>Die App ist das Medienprodukt der Zukunft</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 14:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Reuter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Apps sind Produkte: sie haben einen Anfang und eine Ende. Sie lassen sich &#8211; im Unterschied zu Webinhalten &#8211; verkaufen und funktionieren ohne Internetverbindung. Besonders deutlich wird dies in der Medienindustrie selbst: das physische Medienprodukt &#8211; die Zeitung, das Magazin, die CD, die DVD, Kataloge, etc. &#8211; werden zunehmend durch die App abgelöst. Die App ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Apps sind Produkte: sie haben einen Anfang und eine Ende. Sie lassen sich &#8211; im Unterschied zu Webinhalten &#8211; verkaufen und funktionieren ohne Internetverbindung. Besonders deutlich wird dies in der Medienindustrie selbst: das physische Medienprodukt &#8211; die Zeitung, das Magazin, die CD, die DVD, Kataloge, etc. &#8211; werden zunehmend durch die App abgelöst. Die App kann alles, was physische Medienprodukte können &#8211; nur besser.</strong></p>
<p>Was noch vor einem Jahr als kühne These galt, ist heute täglich erlebbar: Musikkonsum findet heute weniger über CDs als über Streaming-Angebote statt. Die innerhalb kurzer Zeit in vielen Ländern verbreiteten Apps Spotify, Pandora, Rdio etc. treffen den Geschmack einer jungen, innovativen Zielgruppe offensichtlich besser. Amazon verkauft seit 2011 mehr eBooks als Hardcover-Versionen und der Absatz von DVDs geht stark zurück, da die Nutzer auch im Filmbereich <a title="streaming scalping DVDs" href="http://www.forbes.com/sites/greatspeculations/2012/01/19/streaming-scalps-time-warner-dvd-sales-triage-gets-stock-to-40/" target="_blank">lieber streamen</a>. Netflix, Hulu und anderen werden die (virtuellen) Türen eingerannt. Wer braucht da noch CD-Player, Videorekorder &#8211; oder etwa dicke Kataloge, bei denen man sich beim Gang an den Altpapiercontainer verhebt?</p>
<p>(Physische) Kataloge beispielsweise <a title="UPS Infrastructure" href="http://gao.gov/assets/600/590081.pdf" target="_blank">gehören der Vergangenheit an</a>: Unternehmen können komplett auf den Versand verzichten und ihren Kundinnen diejenigen Auszüge (oder auch das Gesamtprogramm) ihrer Produktpalette per App anbieten, die für sie relevant sind. Neue Produkte und Special Deals werden per Notification gesendet und wirken als idealer Call-to-Action: eine geschickt eingesetzte Kommunikation hat eine unmittelbare positive Wirkung auf den Umsatz und bindet die Kunden an das Unternehmen.</p>
<p>Aus simplen, ohne jeglichen Rückkanal ausgestrahlten TV Shows werden Apps, über die nicht nur die jeweilige Show als einzelne Episode oder im Abo abgerufen werden kann, sondern ein <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204226204576601072612523158.html">aktiver Kommunikationskanal</a> zum Zuschauer aufgebaut wird.</p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/fZ401hU2TyI?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Making-ofs, Interviews mit Stars und weitere Inhalte für Fans in der App binden den Zuschauer an das Format und die Marke. Formatbezogene Games, wie das von der BBC entwickelte <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.taggames.doctorwho.androidnonuk&amp;hl=es">The Mazes of Time</a> zum Format Dr. Who, bieten über reine Inhalte hinaus Interaktion mit dem Zuschauer, die die Rolle des Tablets oder Smartphones als Second Screen festigt und ein reines TV Format zu einem Entertainment Format über mehrere Kanäle hinweg entwickelt. Auf eine erste nutzerfreundliche Augmented Reality Anwendung dürften wir auch nicht mehr allzulange warten: bald wird es möglich sein, das Smartphone auf den TV-Bildschirm zu halten und durch im Format integrierte Codes die benötigten Zusatzinformationen für das dazugehörige intaktive Game zu erhalten.</p>
<p>Mit einem physischen Medium kann ein Unternehmen einen Inhalt einmal aussenden. Der Inhalt kann nicht mehr verändert werden und der Nutzer des Inhalts ist unbekannt. Das Unternehmen weiss nichts über ihn, keine Präferenzen, kein Feedback zur Zufriedenheit mit dem Produkt. Verschickt das Unternehmen dagegen seinen Inhalt über eine App, kann er beliebig erneuert werden. Das Unternehmen kann seinen Kunden direkt ansprechen, ihn und seine Gewohnheiten kennenlernen und ihm so den größtmöglichen Produktnutzen verschaffen. Für jedes Markenunternehmen ein Traum: eine 1:1-Kommunikation mit seinem Kunden &#8211; wo sonst gibt es so etwas?</p>
<p>Wir glauben, dass die App das (Medien-)Produkt der Zukunft ist &#8211; zum Vorteil sowohl auf der Seite des Nutzers (optimale Convenience) als auch für Unternehmen, die ihre Produkte besser als je zuvor vermarkten können. Wie ist Ihre Meinung dazu? Über Kommentare freuen wir uns!
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		<title>App Design &#8211; Strong Customer Experience</title>
		<link>http://www.appadvisors.de/2012/04/10/strong-customer-experience/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 06:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Reuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[App Economy]]></category>
		<category><![CDATA[customer experience]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[instant gratification]]></category>

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		<description><![CDATA[[..] the second we went native it was the best decision we ever made. I think that&#8217;s true, for folks to have a strong consumer experience that needs to be completely polished.  (Kevin Systrom, Instagram) Strong Customer Experience &#8211; eine großartige Kundenerfahrung &#8211; ist das Ziel eines jeden Anbieters von Produkten oder Services. Der Kunde soll ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong><em>[..] the second we went native it was the best decision we ever made. I think that&#8217;s true, for folks to have a strong consumer experience that needs to be completely polished.  (Kevin Systrom, Instagram)<br />
</em></strong></p></blockquote>
<p>Strong Customer Experience &#8211; eine großartige Kundenerfahrung &#8211; ist das Ziel eines jeden Anbieters von Produkten oder Services. Der Kunde soll das Produkt vom ersten Moment an mögen. Er soll wissen, warum er es braucht, warum es genau das Produkt ist, das er ab sofort regelmäßig kaufen und verwenden wird. Bei Apps fällt die Kundenentscheidung sofort: die App startet und der Nutzer entscheidet innerhalb von Sekunden, ob er sie löscht oder weiterverwendet und weiterempfiehlt.</p>
<p>Instant Gratification ist das Schlagwort, das bei den meisten Apps über den Verbleib auf dem Smartphone oder Tablet &#8211; und die Position auf dem Homescreen &#8211; entscheidet: der Nutzer will sofort überzeugt werden, er legt fest, ob:</p>
<ul>
<li>ihm die App gefällt,</li>
<li>er die App braucht,</li>
<li>die App ihm einen Nutzen bringt.</li>
</ul>
<p>Wie kann ein App Publisher erreichen, dass diese Fragen positiv beantwortet werden?</p>
<p>Die meisten Entscheidungen trifft der Mensch in den ersten Sekunden &#8211; oft unbewusst. Es ist ein Gefühl, das sich unmittelbar nach dem ersten Blick einstellt: wie sympathisch ist die Gesprächspartnerin, wie gut gefällt das beworbene Produkt? In diese Vorentscheidung innerhalb der ersten Sekunden laufen in unseren Gehirnen viele <a title="Mentale Entscheidungsprozesse" href="http://www.uni-bielefeld.de/(de)/philosophie/personen/beckermann/wille4.pdf" target="_blank">mentale Entscheidungsprozesse</a> ab, deren Ergebnis uns oft als sofortige Zustimmung oder Ablehnung präsentiert wird: Entscheidungen &#8220;auf den ersten Blick&#8221; kennen wir alle.</p>
<p>Eine App ist ein ein Erfahrungsgut &#8211; also ein Produkt, das in den meisten Fällen erst durch seine Anwendung erfahrbar wird. Weil der durchschnittliche Mensch und App-Nutzer wenig Zeit hat, minimiert er seinen Aufwand: bevor er eine App intensiv testet, sieht er sich ihre Screenshots und Bewertungen an und versucht sich anhand dessen die oben genannten Fragen zu beantworten. Bereits die Darstellung im App Store entscheidet über den Download; was im übrigen nicht verwunderlich ist &#8211; denn die Präsentation der Ware im Schaufenster ist ebenso oft kaufentscheidend.</p>
<p>Die App muss also</p>
<ul>
<li>gut aussehen und</li>
<li>ihren Nutzen bereits auf Screenshots eindeutig herausstellen.</li>
</ul>
<p>Wird sie dann heruntergeladen, muss sie ebenfalls im sogenannten User Flow überzeugen: der Nutzer muss eindeutig erkennen können, wie er die App benutzen soll, und er muss rasch zu einem befriedigenden Ergebnis kommen. Um dieses Ziel für möglichst viele Nutzer zu erreichen, sollte die App nur die unbedingt benötigten Elemente beinhalten und ein klares, sauberes Design aufweisen. Klar und sauber ist das Design, wenn es in Bild- und Farbsprache genau den Zweck der App transportiert. Klar und sauber ist das Design, wenn die Nutzerführung einfach verständlich ist und direkt zum Ziel führt. Design in diesem Sinne bedeutet daher nicht nur, wie etwas aussieht und es sich anfühlt, sondern insbesondere wie etwas funktioniert.</p>
<p>Um die oben genannten Fragen des Nutzers positiv zu beantworten, benötigt eine App ein <strong>gutes Design</strong>:</p>
<ul>
<li>die App gefällt</li>
<li>die App leuchtet ein und</li>
<li>die App stellt ihren Nutzen unmittelbar unter Beweis.</li>
</ul>
<p>Genau das meint Instagram-Gründer Kevin Systrom in seinem <a title="Kevin Systrom Interview" href="http://www.businessinsider.com/meet-kevin-systrom-a-qa-the-28-year-old-who-just-sold-his-startup-to-facebook-for-1-billion-2012-4" target="_blank">Interview</a> anlässlich des Verkaufs seiner Photo-App an Facebook für 1 Milliarde US-Dollar: das beste Produkt ist das Produkt mit dem besten Design.</p>
<blockquote><p><em><strong>But really, if you build a quality app you will naturally rise through the ranks. I don&#8217;t know how many apps are in the App Store, but everyone knows a fraction of a percent are really well done, quality, thought out apps. There are a lot of apps that are fun to use, they&#8217;re utility apps, they&#8217;re fine. But there are a fraction of apps that are in the cream of the crop. You just need to be in the cream of the crop to get noticed.</strong></em></p></blockquote>
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		<item>
		<title>Apps und das Web im Jahr 2020</title>
		<link>http://www.appadvisors.de/2012/03/26/apps-und-das-web-im-jahr-2020/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 15:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Reuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[App Economy]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
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		<category><![CDATA[web]]></category>
		<category><![CDATA[web economy]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Mehrheit der Experten sieht Apps im Jahre 2020 als Werkzeuge für spezielle Aufgaben des täglichen Lebens, während ein Großteil der mobilen Nutzung über das Web erfolgt. Zu diesem Ergebnis kommen das Pew Research Center und das Imagining the Internet Center der Elon University im Rahmen der zum fünften mal durchgeführten Studien Internet &#38; American Life Project. Anhand von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Mehrheit der Experten sieht Apps im Jahre 2020 als Werkzeuge für spezielle Aufgaben des täglichen Lebens, während ein Großteil der mobilen Nutzung über das Web erfolgt. Zu diesem Ergebnis kommen das Pew Research Center und das Imagining the Internet Center der Elon University im Rahmen der zum fünften mal durchgeführten Studien <a title="Pew Internet Project" href="http://www.pewinternet.org/Reports/2012/Future-of-Apps-and-Web/Main-Findings/Respondents-thoughts.aspx" target="_blank">Internet &amp; American Life Project</a>. Anhand von Online-Fragebögen wurden im September und Oktober 2011 rund 1.000 Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Beratung, Unternehmensgründung und IT-Entwicklung befragt.</strong></p>
<p>In die Auswertung der Studie wurde nur diejenigen Antworten miteinbezogen, deren Autoren sich namentlich zu erkennen gegeben haben. Darunter sind so bekannte Namen zu finden wie Jeff Jarvis, Clay Shirky, Danny Sullivan, Hal Varian und David Weinberger.</p>
<p><a href="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/03/apps.png"><img class="alignnone  wp-image-2115" title="apps vs web" src="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/03/apps.png" alt="apps vs web" width="477" height="612" /></a></p>
<p>Wie bei allen Zukunftsprognosen verwenden die Experten aktuelle, momentan gültige Rahmenbedingungen, die sie in die Zukunft extrapolieren. Hier besteht dieser Rahmen aus der Dialektik eines offenen Web im Zusammenspiel mit dem geschlossenen System App. Der Zugang über Browser biete die Freiheit und durch Links dokumentierte Grenzenlosigkeit des Web während Apps nur eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten anböten, meinen die <a title="web vs apps" href="http://www.pewinternet.org/Reports/2012/Future-of-Apps-and-Web/Main-Findings/Bright-future-for-Web.aspx" target="_blank">Befürworter von HTML5-Anwendungen</a>.  Die einfachere Vermarktbarkeit als Produkt und die bessere Bedienbarkeit von Apps  sehen die <a title="apps vs web" href="http://www.pewinternet.org/Reports/2012/Future-of-Apps-and-Web/Main-Findings/Appification.aspx" target="_blank">Befürworter des App Ecosystems</a> als ausreichende Begründung dafür, dass die App Nutzung ansteigt und den mobilen Browser übertrifft.</p>
<p>Einige Experten sind der Meinung, dass die Frage nicht heissen sollte: Apps oder Web? &#8211; sondern dass die Nutzer entscheiden, für welche Fragestellungen sie Apps bzw. Webanwendungen bevorzugen und dass <a title="apps vs web" href="http://www.pewinternet.org/Reports/2012/Future-of-Apps-and-Web/Main-Findings/Blended-world.aspx" target="_blank">Apps und Web in Koexistenz</a> auch in Zukunft existieren werden.</p>
<p>Diese letztgenannte Ansicht vertreten auch <a title="apps vs web" href="http://www.appadvisors.de/2011/08/10/app-economy-vs-web-economy/" target="_blank">wir</a>: Kein Unternehmen muss eine grundsätzliche Entscheidung für oder gegen Apps bzw. das mobile Web treffen. Jeder einzelne Nutzer entscheidet individuell und situationsspezifisch. So, wie im Jahr 2012 eine eigene Website Pflicht für nahezu jedes Unternehmen ist, wird spätestens im Jahr 2015 eine App ein unverzichtbares Instrument im den Dialog mit den Kunden darstellen. Bei erwarteten 1<a title="Mobile Endgeräte 2016 Cisco" href="http://www.mediapost.com/publications/article/170839/web-apps-will-coexist-in-future-mobile-will-expl.html?edition=44921" target="_blank">0 Milliarden mobilen Endgeräten im Jahr 2016</a> &#8211; d.h. 1,4 Geräten pro Erdbewohner &#8211; sollten die Chancen des mobilen Kommunikationskanals auf der Hand liegen.
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		<item>
		<title>Das neue iPad und sein Effekt auf App und Web Economy</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 17:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Reuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[App Economy]]></category>
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		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[qualitätsführerschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[web economy]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue iPad ist schwerer und dicker als sein Vorgänger. Es lädt langsamer und wird spürbar warm. Der Akku hält weniger lang. Die Frontkamera taugt nicht für brillante Bilder. LTE funktioniert nur in den USA. Warum hat Apple es dann auf den Markt gebracht?  Am 16.3.2012 wurde das aktuelle iPad vorgestellt. Bereits Monate zuvor erschienen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das neue iPad ist schwerer und dicker als sein Vorgänger. Es lädt langsamer und wird spürbar warm. Der Akku hält weniger lang. Die Frontkamera taugt nicht für brillante Bilder. LTE funktioniert nur in den USA. Warum hat Apple es dann auf den Markt gebracht? </strong></p>
<p><strong></strong>Am 16.3.2012 wurde das aktuelle iPad vorgestellt. Bereits Monate zuvor erschienen die ersten Vermutungen über neue Features, die nicht nur Erstkäufern sondern auch Besitzern der ersten oder gar zweiten Tablet-Generation aus dem Hause Apple den Kauf schmackhaft machten. Da unsere Tätigkeit bei den AppAdvisors voraussetzt, aktuelle Hardware (i.e. Smartphones und Tablets) und Software (i.e. Apps) zu kennen, sind auch wir bereits im Besitz neuer iPads. An dieser Stelle wollen wir kein Review des Geräts anbieten, sondern eine These hinsichtlich der Auswirkungen des Geräts auf die App Economy (und auch die Web Economy) wagen:</p>
<p><strong><strong>Kaufgrund für das neue iPad ist allein das Retina Display &#8211; es wird App und Web Economy dramatisch verändern!</strong></strong></p>
<p>Das einzige von allen Testen und Nutzern uneingeschränkt positiv bewertete Feature des Geräts ist sein Bildschirm. 2048 x 1536 und 3,1 Millionen Pixel sind die Eckdaten, die ein offensichtlich neues &#8211; bisher nicht dagewesenes &#8211; Lesegefühl ermöglichen. Was bedeutet das &#8220;Retina&#8221; Display für den Nutzer, für App Developer, für die gesamte App Economy?</p>
<p>Es bedeutet, dass</p>
<ul>
<li>des Nutzers Auge extrem entlastet wird und das Lesen auf einem Bildschirm keinen gesundheitlichen Nachteil mehr gegenüber dem Lesen eines Printprodukts darstellt,</li>
<li>der Begriff &#8220;Hochglanzmagazin&#8221; kein Vorrecht der Printindustrie mehr ist, sondern dass Magazine auf dem iPad nicht nur interaktiv bedienbar sind, sondern auch genausogut oder besser aussehen als ihre Papierversionen,</li>
<li><a title="Werbung auf dem iPad" href="http://meedia.de/werbung/asmi-studie-ipad-eroeffnet-neue-werbewelt/2012/03/21.html" target="_blank">Werbetreibende</a> zunehmend mehr Werbung zu höheren Preisen auf iPad und Co. schalten werden,</li>
<li>Verlage alle Bilder in Apps (und im Web!) in hoher Auflösung zur Verfügung stellen müssen, um dem verwöhnten Auge des Betrachters zu gefallen,</li>
<li>dieselben (und neue) Verlage mit Apps grössere Kundenkreise ansprechen und entsprechende Geschäftsmodelle umsetzen können,</li>
<li>App Publisher ihre Apps zunächst signifikant vergrößern und sie in Anbetracht verträglicher Download- und Reaktionszeiten anschliessend wieder verkleinern müssen und dass</li>
<li>Apples Konkurrenten in Smartphone-, Tablet-, Computer- und zukünftig vielleicht auch TV-Bildschirm-Märkten kurzfristig immens investieren müssen, um ihren Kunden vergleichbare Produkte anbieten zu können.</li>
</ul>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Ein Display in dieser Auflösung ist kein blosser gradueller Qualitätsunterschied, sondern es leitet einen Paradigmenwechsel ein: <strong>Apps übernehmen die Qualitätsführerschaft auf dem Inhalte-Markt und Print wird endgültig ein Nischendasein zugewiesen</strong>. Apple hat hat mit dem neuen iPad nicht nur sich selbst, sondern auch seinen direkten Wettbewerbern sowie angrenzender Branchen wie beispielsweise der Verlagsbranche einen unschätzbaren Dienst erwiesen. Jetzt kommt es darauf an, diese Steilvorlage aufzunehmen und in entsprechende Produkte umzusetzen!
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		</item>
		<item>
		<title>Megapixel vs Nutzwert: Was die Mobilfunkbranche von Apple lernen kann</title>
		<link>http://www.appadvisors.de/2012/03/04/megapixel-vs-nutzwert-was-die-mobilfunkbranche-von-apple-lernen-kann/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 15:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Reuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[App Economy]]></category>
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		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Featuritis ist ansteckend: sobald der erste Hersteller technologischer Konsumgüter mit der Maximierung der Gerätefeatures beginnt, treten die Konkurrenten in den Wettbewerb ein. Hardware und Software werden immer mächtiger &#8211; und komplizierter. Dabei bleibt der Kundennutzen oft auf der Strecke. Produkte werden für den Nutzer hergestellt. Ob professioneller Anwender oder Endkunde &#8211; ein gutes Produkt soll ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Featuritis ist ansteckend: sobald der erste Hersteller technologischer Konsumgüter mit der Maximierung der Gerätefeatures beginnt, treten die Konkurrenten in den Wettbewerb ein. Hardware und Software werden immer mächtiger &#8211; und komplizierter. Dabei bleibt der Kundennutzen oft auf der Strecke.</strong></p>
<p>Produkte werden für den Nutzer hergestellt. Ob professioneller Anwender oder Endkunde &#8211; ein gutes Produkt soll beiden Zielgruppen einen hohen Nutzwert auf Basis eines guten Preis-Leistungsverhältnisses bieten. Während ein <a title="Bobby Car" href="http://kinderland24.com/Media/Shop/800056201%20big%20bobby%20car%20blau%20i.jpg" target="_blank">Bobby Car</a> seinen Fahrern seit Jahrzehnten in nahezu unveränderter Form Freude bereitet, wirft der Gebrauch eines nur 3 Jahre alten Mobiltelefons bereits die Frage nach der anstehenden Neuanschaffung auf.</p>
<p>Die hohe technologische Entwicklungsgeschwindigkeit zwingt Hersteller von Hard- und Software zu immer kürzeren Entwicklungszyklen und daraus abgeleitet zu einem Wettbewerb der Features: Smartphones mit immer höhergetakteten Chips, mehr Megapixeln ausgestatteten Kameras, grösseren Displays, etc. beherrschten beispielsweise die gerade zu Ende gegangene weltgrösste Mobilfunkmesse, den <a title="Mobile World Congress MWC" href="http://www.mobileworldcongress.com/index.html" target="_blank">Mobile World Congress MWC</a> in Barcelona.</p>
<p>Der MWC ist ein Fachkongress, Privatbesucher sind daher die Ausnahme. Von Infrastrukturanbietern wie <a title="NSN" href="http://www.nokiasiemensnetworks.com/" target="_blank">Nokia Siemens Networks</a> bis hin zu App Entwicklern wie <a title="Runtastic" href="http://www.runtastic.com/" target="_blank">Runtastic</a> ist eine breite Palette an Branchenanbietern vertreten. Während Unternehmen wie Samsung, Nokia oder Google auf ansprechend offen gestalteten Messeflächen ihre Produktneuheiten ausstellen und durch zahlreich anwesendes Standpersonal vorführen lassen, ziehen einige Unternehmen abgeschlossene und nur mit individueller Einladung betretbare Stände vor.</p>
<p><a href="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/03/screenshot_314.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2073" title="runtastic" src="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/03/screenshot_314.jpg" alt="runtastic" width="272" height="342" /></a> <img class="alignnone  wp-image-2074" title="Android Design" src="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/03/screenshot_315.jpg" alt="Android Design" width="349" height="339" /><br />
<em>Bilder: MWC 2012 &#8211; Runtastic Stand, Android Stand (Michael Reuter)</em></p>
<p>Möglicherweise ist diese auffallend häufig anzutreffende Abgrenzung gegenüber den Nicht-Eingeladenen ein äusseres Zeichen und symptomatisch für eine Branche, die sich nur langsam aus ihrem produkt- und ingenieurzentrierten Selbstverständnis lösen kann, um eine kundenorientierte Perspektive einzunehmen. Die Mobilfunkbranche war &#8211; und ist es bis heute &#8211; dominiert von Ingenieuren und Managern, die vom Produkt aus denken und das für ihre Unternehmen Machbare auf den Markt werfen: schneller, grösser und mehr lauten die vermeintlichen Erfolgsfaktoren für Hard- und Software.</p>
<p><strong>Apple setzt den Maßstab</strong></p>
<p>Neben der Deutschen Telekom, die beim diesjährigen MWC durch Abwesenheit glänzte und den Kongressteilnehmern damit der angenehmsten Location auf der Fira beraubte, findet der Hauptakteur der Mobilfunkbranche traditionell auch nicht statt: Apple, das Unternehmen, dessen <a title="Apple Could Buy Mobile Industry" href="http://www.asymco.com/2011/11/24/apple-could-buy-the-mobile-phone-industry-updated/" target="_blank">Unternehmenswert</a> die gesamte übrige Mobilfunkindustrie zusammen übersteigt, ist lediglich durch eine <a title="iAds Party Mobile World Congress" href="http://www.insidemobileapps.com/2012/02/27/apple-makes-a-stealth-appearance-at-mobile-world-congress-with-iad-party/" target="_blank">iAds-Party</a> in Barcelona vertreten. Apple, das Unternehmen, das wie kein zweites die Bedürfnisse der Konsumenten erkennt und Produkte anbietet, die trotz hoher Preise Begeisterung bei ihren Nutzern auslösen. Trotz Abwesenheit ist Apple das Top-Thema auf dem MWC: Hardware-Konkurrent Nummer 1 Samsung bietet eine weitere iPad-Kopie mit dem Namen Notes als Neuigkeit, Android ist bemüht das Thema Design für sich zu entdecken und als Google Chairman Eric Schmidt die Bühne betritt, verschickt Apple die Einladung zur Vorstellung des neuen iPad per email &#8211; und zieht das Medieninteresse augenblicklich auf sich.</p>
<p>Kein Macbook Nutzer würde freiwillig zu einem Windows PC zurückkehren. Fast kein iPhone Nutzer erwägt den zukünftigen Kauf eines Android-basierten Smartphones. Woher kommt diese <a title="Customer Satisfaction Apple" href="http://news.cnet.com/8301-13506_3-20108336-17/apple-tops-in-customer-satisfaction-for-8th-year/" target="_blank">hohe Kundenzufriedenheit</a> bei Apple? Spötter sehen hier hauptsächlich die Wirkung eines ausgezeichneten Marketings &#8211; wer allerdings Apps Produkte im täglichen Einsatz hat, weiss, das sie besser als die jeweils vergleichbaren Produkte sind: sie haben das bessere <em>Design</em> &#8211; damit sind Usability, Nutzerführung, Haptik und Aussehen gemeint.</p>
<p><strong>Schwache Usability</strong></p>
<p>Man muss kein Apple-Fan sein, um das Problem vieler Unternehmen in der Mobilbranche zu erkennen: die nach wie vor dominierende Produktorientierung anstelle eine dringend benötigten Kundenorientierung. Den Kunden interessiert ein gutes Produkt mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis &#8211; nicht jedoch eine oberflächliche Feature-Oberhoheit. Dies wird unseres Erachtens auch Microsoft auf absehbare Zeit zu spüren bekommen: <a title="Windows 8" href="http://www.zdnet.com/blog/hardware/windows-8-consumer-preview-the-good-the-bad-and-the-ugly/18674?pg=3&amp;tag=content;siu-container" target="_blank">erste Erfahrungsberichte</a> mit dem neuen Betriebssystem Windows 8 lassen vermuten, dass die neue bessere Bedienbarkeit nur an der Oberfläche gegeben ist. Sobald man etwas tiefer in eine Anwendung einsteigt, ist die Wiedererkennung des klassischen katastrophalen Bedienkonzepts des traditionellen Windows erkennbar. Möglicherweise ist dies dem Beta-Stadium von Windows 8 zuzuschreiben &#8211; wollen wir hoffen, dass die Live-Version signifikant anders aussieht.</p>
<p><a href="http://www.zdnet.com/blog/hardware/windows-8-consumer-preview-the-good-the-bad-and-the-ugly/18674?pg=3&amp;tag=content;siu-container"><img class="alignnone size-full wp-image-2076" title="Windows 8" src="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/03/screenshot_318.jpg" alt="Windows 8" width="504" height="381" /><br />
</a><em>Bild: Windows 8 Preview, getestet von <a title="ZDNet" href="http://www.zdnet.com/blog/hardware/windows-8-consumer-preview-the-good-the-bad-and-the-ugly/18674?pg=3&amp;tag=content;siu-container" target="_blank">ZDNet</a></em></p>
<p><strong>Viele Apps sind reine Ingenieurskunst</strong></p>
<p>Auch auf der Ebene der Apps sind traditionelle Entwicklungsschwächen der ingenieurzentrierten Art erkennbar: viele Apps werden mit Funktionalität aufgebläht, bis sie unbedienbar sind. Weiterhin werden immer neue Apps für immergleiche Anwendungsfälle gebaut, ohne dass der Kundennutzen steigen würde. Auch werden Lösungen für Probleme angeboten, die längst (an anderer Stelle) bestehen &#8211; so beispielsweise im Thema Mobile Payment: zahlreiche Anbieter sind in den letzten Monaten mit dem Versprechen gestartet, mobiles Bezahlen so einfach wie möglich zu machen. Alle Anbieter vertrauen darauf, dass gerade ihr System am Point of Sale eingesetzt wird. (Zumindest machen manche, wie das US-Startup Square, <a title="Square iPad App" href="http://techcrunch.com/2012/03/04/targeting-merchants-square-debuts-register-ipad-app-and-analytics-now-processing-4b-in-payments-per-year/" target="_blank">ihre Lösungen</a> den Händlern schmackhaft). Wie schwierig das ist, erfahren selbst die potentesten Anbieter wie Google mit seiner Wallet: seit über einem Jahr wird mit grossen Budgets der Einstieg in einen etablierten Markt versucht &#8211; bisher ohne nennenswerten Erfolg. Es ist eben für einen Einzelhändler nicht sinnvoll, in die Integration einzelner Systeme zu investieren, wenn bereits gut funktionierende Bezahlmethoden existieren: das verpönte Bargeld sowie die weltweit milliardenfach verbreiteten Kreditkarten ermöglichen in fast jeder Situation einfaches Bezahlen. Eine Notwendigkeit für neue Bezahlsysteme ist weitaus geringer, als die hohe Anzahl der Anbieter solcher Systeme suggeriert. Selbst der 14 Jahre alte Online Payment Anbieter Paypal ist mit geschätzten 200 Millionen Kundenkonten auch kein ernsthafter Wettbewerber der Kreditkartenanbieter.</p>
<p><strong>Wo sind sinnvolle Services?</strong></p>
<p>Was hingegen deutlich ausbaubar ist, sind die Möglichkeiten des Mobile Shoppings: was und wie kann der Mobilfunknutzer unterwegs einkaufen? Wo sind die bedienerfreundlichen Services, die das <a title="SoLoMo" href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/anwendungen-solomo-im-internet-1589347.html" target="_blank">SoLoMo</a>-Konzept &#8211; die integrative Anwendung sozialer, lokaler und mobiler Dienste &#8211; umsetzen? Neben dem ubiquitären Facebook, dem mittlerweile den Kinderschuhen entwachsenen Twitter und dem immer ernster zu nehmenden Foursquare gibt es kaum nennenswerte Apps mit tatsächlichem Mehrwert. Facebook profitiert von seiner schieren Grösse: egal was das Social Network macht &#8211; es funktioniert in gewissem Rahmen; dabei werden einzelne Dienste wie Places signifikant schlechter als vergleichbare spezifische Apps (hier: Foursquare) angenommen: hieran sieht man, dass Größe allein kein absolutes Erfolgskriterium darstellt.</p>
<p>Twitter ist der Kurznachrichten-Monopolist, der den Wunsch jedes Nutzers ermöglicht, seine Meinung in Sekundenschnelle an tausende Zuschauer zu transportieren. Und Foursquare-Chef Dennis Crowley versteht es, <a title="Foursquare" href="http://techcrunch.com/2012/03/02/foursquares-inflection-point-people-using-the-app-but-not-checking-in/" target="_blank">Muster aus den Checkin-Daten</a> seiner Nutzer zu erkennen und sie in nutzenstiftende Services zu übersetzen.</p>
<p><strong>Nutzerperspektive entscheidet</strong></p>
<p>Gemein ist den drei Top-Apps, dass sie wissen bzw. in Erfahrung bringen, was ihre Nutzer wollen. Sie bauen Services <em>für</em> ihre Nutzer; weil ihre Nutzer dies <em>wollen</em>. Sobald ein Unternehmen beginnt, sich in seine Kunden hineinzuversetzen und Services und Apps anzubieten, die echte Kundenwünsche befriedigen, braucht es den Wettbewerb nicht zu fürchten. Es kann aus dem sinnlosen Wettlauf um Features austreten und sich auf die Optimierung seines Produkts kümmern. Eine nutzenstiftende App, aus der Perspektive des Anwenders entwickelt, ist der beste Weg dahin. Typischerweise sind die eigenen Kunden die besten Auskunftsquellen &#8211; sie sollten aktiv in die Ideenfindung und die Produktentwicklung eingebunden werden: so lassen sich Fehlentwicklungen vermeiden und en passant Kundenbeziehungen vertiefen. Fragen Sie Ihre Nutzer! Versetzen Sie sich in sie! Bieten Sie das an, was Ihre Kunden wollen!
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		<title>Paid Content &#8211; Apps sind eine Lösung</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 15:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Reuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[App Economy]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit mehreren Jahren wird der Begriff Paid Content insbesondere in der Verlagsbranche diskutiert. Ursprünglich auf reine Webanwendungen gemünzt, beschäftigen sich die Online-Abteilungen in den Verlagshäusern damit, auch mit Hilfe von Apps sinkende Print-Erlöse aufzufangen. Wie hinreichend bekannt, ist der Erfolg bis dato ein relativer: es werden zunehmend Umsätze mit Inhalten auch im Web erwirtschaftet &#8211; ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit mehreren Jahren wird der Begriff Paid Content insbesondere in der Verlagsbranche diskutiert. Ursprünglich auf reine Webanwendungen gemünzt, beschäftigen sich die Online-Abteilungen in den Verlagshäusern damit, auch mit Hilfe von Apps sinkende Print-Erlöse aufzufangen. </strong></p>
<p>Wie hinreichend bekannt, ist der Erfolg bis dato ein relativer: es werden zunehmend <a title="Metered Paywall New York Times" href="http://wallblog.co.uk/2011/11/02/the-new-york-times-paywall-is-working/" target="_blank">Umsätze mit Inhalten auch </a><a title="New York Times Paywall" href="http://blogs.reuters.com/felix-salmon/2012/02/02/nyt-paywall-datapoints-of-the-day/" target="_blank">im Web</a><a title="Metered Paywall New York Times" href="http://wallblog.co.uk/2011/11/02/the-new-york-times-paywall-is-working/" target="_blank"> erwirtschaftet</a> &#8211; meist mit Hilfe <a title="NYT Metered Paywall Data Points" href="http://blogs.reuters.com/felix-salmon/2012/02/02/nyt-paywall-datapoints-of-the-day/" target="_blank">variabler Bezahlschranken</a> (metered paywalls) allerdings reichen sie noch nicht aus, um die Verluste aus dem Printgeschäft zu kompensieren. Und da die Web-Umsatzzuwächse auf niedrigen Niveaus stattfinden, wird seitens der Verlagsgeschäftsführung nur zögerlich investiert &#8211; warum auch sollte man dort Geld ausgeben, wo nichts reinkommt?</p>
<p><a href="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/02/screenshot_296.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2039" title="News Corp Digital Revenues" src="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/02/screenshot_296.jpg" alt="News Corp Digital Revenues" width="395" height="457" /></a><br />
<em>Quelle: <a title="paidcontent.org" href="http://paidcontent.org/article/419-news-corp-sees-digital-payments-soften-but-not-reverse-uk-sales-decline/" target="_blank">paidcontent.org</a></em></p>
<p>Dass dieses Verhalten nicht sinnvoll und ein durchaus geschäftsschädigendes sein kann, setzt sich nur langsam als Erkenntnis durch. Da kommt der &#8220;Web-Nachfolger&#8221; App daher und schickt sich an, das Thema Digital um eine neue Komponente zu bereichern: ein <strong>Produkt</strong>. Während das Web in einem Atemzug mit einer sogenannten &#8220;Gratis-Mentalität&#8221; genannt wird und sich dem Nutzer als ein offenes, in seinen Möglichkeiten und Ausprägungen unbegrenztes Feld präsentiert, bietet die mobile Smartphone oder Tablet App dem Nutzer eine Anwendung, deren Nutzen meist eindeutig und klar erkennbar ist. Die App hat einen Anfang und ein Ende &#8211; sie ist ein Produkt. Und: für Produkte (mit Nutzwert) zahlt der Mensch.</p>
<p><strong>Die App ist ein Produkt</strong><br />
Die Tatsache, dass es sich bei Apps um Produkte handelt, wurde spätestens im September 2011 <a title="Mathias Döpfner über Apps" href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Springer-Chef-Doepfner-Wie-Selbstmord-aus-Angst-vorm-Sterben_102726.html" target="_blank">einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht</a> durch den Vorstandsvorsitzenden von Axel Springer, Mathias Döpfner. Auch &#8220;Freitag&#8221;-Verleger Jakob Augstein <a title="Jakob Augstein über Apps" href="http://www.vocer.org/de/artikel/do/detail/id/120/%22journalismus-ohne-mut-ist-etwas-ganz-trauriges%22.html" target="_blank">sieht dies so</a>. Vielleicht ist die Analogie App = Produkt deshalb etwas schwer zu verstehen, weil der grösste Umsatz einer App über die sogenannten In-App Purchases &#8211; die Käufe innerhalb der App &#8211; erzielt wird, und nicht über den Verkaufspreis. Leider wird dieser Tatsache in der Diskussion über die App Economy immer noch zu wenig Beachtung geschenkt.</p>
<p><strong>Versioning</strong><br />
Eine App ist also zum einen ein Produkt, für dessen Verbesserung (Upgrade) der Nutzer Geld bezahlt. Zum anderen ist eine App ein Produkt, über das der Nutzer andere Produkte findet, für die er Geld bezahlt. Durch die App Economy wurden hier zwei neue innovative Umsatzkanäle geschaffen, die offensichtlich Anklang beim Nutzer finden. Ein dritter Kanal &#8211; <a title="App Updates - Der vernachlässigte Umsatzkanal" href="http://www.appadvisors.de/2011/04/04/das-geschaftsmodell-softwarelizenz-in-der-app-economy/" target="_blank">Geld für Produkt-Updates zu verlangen</a> &#8211; wurde bisher von App Publishers nicht wahrgenommen. Als Produkte eignen sich Apps ausgezeichnet für die Strategie des sogenannten <strong><a title="Versioning" href="http://www.teleread.com/paul-biba/nicholas-carr-2012-will-bring-the-appification-of-media/" target="_blank">Versioning</a></strong>. Googles Chefvolkswirt Hal Varian beschreibt damit das Angebot mehrerer, unterschiedlich verpackter Produkte auf Basis ein und desselben Inhalts. Die Kunst im Versioning besteht darin, den Nutzer selbst entscheiden zu lassen, für welche Version des Produkts er bereit ist zu zahlen. Oder &#8211; anders ausgedrückt: viele Produkte für unterschiedliche Zahlungsbereitschaften anzubieten.</p>
<p><strong>Digital = Web + App</strong><br />
Auf Symposien und Konferenzen zum Thema App Economy &#8211; wie zuletzt beispielsweise auf dem <a title="App Economy Day Medientage München" href="http://www.medientage.de/app.php" target="_blank">App Economy Day</a> der Medientage in München &#8211; werden unter dem Mantel &#8220;Digitales Geschäft&#8221; Web und Apps einander gegenübergestellt und in einer Potentialanalyse miteinander verglichen. Wie Christian Röpke, Geschäftsführer ZEIT ONLINE, anlässlich des App Economy Days treffend sagte, geht dieser Vergleich am Thema vorbei: nicht ob sich Apps besser als das Web für einen Verlag eignen, sondern wie man die beiden Bereiche in ein gemeinsames digitales Geschäft zusammenführt, ist die eigentlich zu beantwortende Frage.</p>
<p><a href="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2866.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2041" title="App Economy Day Medientage München" src="http://www.appadvisors.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2866.jpg" alt="App Economy Day Medientage München" width="623" height="441" /></a><br />
<em>Foto: Dirk Waasen (connect), Oliver Gürtler (Microsoft), Malte Prien (SinnerSchrader), Robert Fahle (RTL), Christian Röpke (ZEIT ONLINE), Johannes Pruchnow (O2)</em></p>
<p><strong>Digital Roadmap</strong><br />
Der gleichzeitige Einsatz von Webinhalten <em>und</em> Apps dürfte aus Verlagssicht der optimale Weg sein, Umsatzverluste aus dem Printgeschäft aufzufangen oder gar zu überkompensieren. Mit einer geschickten Versioning-Strategie &#8211; die Verlagen inhaltlich durchaus nicht fremd sein dürfte &#8211; sollte es gelingen, auf Basis eines reichhaltigen Webangebots nutzenstiftende Apps für unterschiedliche Ansprüche und Geldbeutel anzubieten. Diese Strategie setzt die Kenntnis der Ansprüche der Kunden sowie die Bereitschaft voraus, die vorliegenden Inhalte ansprechend und nutzbringend aufzubereiten und sie in unterschiedlichen Darreichungsformen anzubieten. Jeder Verlag sollte eine eine operationalisierbare Übersichtskarte seiner digitalen Umsatzkanäle erstellen, diese mit den entsprechenden Wechselwirkungen und den jeweils aktuellen Zahlen versehen. Eine derartige Digital Roadmap ist die beste Grundlage für ein erfolgreiches Digitalgeschäft.
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