

Die iBusiness Redaktion des Hightext-Verlags hat interessante Ergebnisse zu den Kosten der Entwicklung mobiler Apps in Deutschland veröffentlicht: Unterschieden in einfache, durchschnittliche und komplexe App reicht das Preisspektrum von 760 Euro für eine App, die als Funktion “Hallo!” anzeigt bis hin zur teuersten App mit eigenem Konfigurations-Backend, eigener Logik und Bedienkomponenten wie Drag&Drop für 520.000 Euro.
(Quelle: iBusiness)
Für die Entwicklung des Frontends und die Konzeption der App muss laut iBusiness am meisten gezahlt werden. Interessanterweise schlagen die Kosten für “Vorstudien” und das App Marketing mit einem vergleichsweise geringen Betrag zu Buche – wir vermuten, dass die befragten Agenturen und Dienstleister das Feld des App-Marketing entweder noch nicht in ihrem Produktportfolio abdecken, oder aber die Erfahrungen auf diesem Gebiet fehlen.
Aus unserer Erfahrung können wir berichten, dass insbesondere die Vermarktung von Apps einen signifikant höheren Anteil an den Gesamtkosten ausmacht – zumindest, wenn das Ziel der App eine nachhaltige Nutzung in der Zielgruppe des beauftragenden Unternehmens darstellt. Denn allein die Vielzahl der angebotenen Apps (Apple App Store: 500.000) macht das Auffinden der besten App für den Nutzer nicht leicht. Der Verbleib der App auf dem Homescreen des Smartphones hängt dann wiederum stark von den Marketingbemühungen für die App selbst ab, sowie von der Integration der App in die Gesamtkommunikation bzw. den Vertrieb des App Auftraggebers.
Zudem wird der Erfolg einer App signifikant durch die initiale Arbeit, die App Strategie, entschieden. Gemeinsam mit dem Kunden sollte sich die Agentur Zeit nehmen und in intensivem Dialog Ziele, Ausrichtung, Charakter und Funktionsweisen der App definieren. Diese vor der eigentlichen Konzeption der App liegenden Phase, die in der hier dargestellten Untersuchung lediglich durch das Kriterium “Vorstudien” Beachtung findet, wird unseres Erachtens stark unterschätzt.
(Quelle: iBusiness)
Ebenfalls als interessant bewerten wir die Aussage, dass Agenturen höchst unterschiedliche Preise verlangen, wenn Apps nur für bestimmte mobile Betriebssystem in Auftrag gegeben werden. Für Apps, die ausschliesslich für Windows Phone 7 von Microsoft entwickelt werden, muss am meisten bezahlt werden. Am günstigsten Kommen Apps weg, die nur für das iPhone programmiert werden.
Insgesamt bietet iBusiness einen sehr interessanten und wichtigen Überblick der Kosten für die App-Entwicklung in Deutschland. Zum einen wird deutlich, dass die Frage “Was kostet eine App?” nicht beantwortet werden kann, ohne die Rahmenbedingungen zu kennen. Zum anderen zeigt unseres Erachtens die große Spannbreite der Antworten sowie die “schiefe” Verteilung der Einzelkosten innerhalb der Gesamtkoten, dass sich der Bereich der App Entwicklung noch in den Kinderschuhen befindet. Sowohl die Preisgestaltung an sich, als auch die Preisstruktur wird sich unseres Erachtens weg von einem ingenieur-technischen Ansatz zugunsten eines eher beratungsorientierten Ansatzes deutlich ändern.
(Der Honorarleitfaden 2011 Sonderteil “App” ist im Hightext Verlag erhältlich.)




Das hört sich fast nach dem Ende einer Goldgrube an. Wenn man am Anfang hier sein Geld gemacht hat, ist alles super. Aber wenn man jetzt einsteigt, muss man wirklich etwas tun!
Sagen wir es so: Der Markt wächst stark (die Goldgrube wird größer), aber die Goldgräber werden zahlreicher und die einzelnen Goldfunde (bis auf wenige Ausnahmen) kleiner. Mehr und mehr übernehmen professionelle Goldschürfer den Einzelkämpfern und Amateuren die Butter (die Goldunzen) vom Brot (von der Schippe).
Mir ist die Bedeutung der Frage “Um wie viel Prozent ist die Entwicklung teurer, wenn sie nur für eine bestimmte Plattform erfolgt?” nicht ganz klar. Um wie viel teurer als was? Wurde eine bestimmte Referenzplattform vorgegeben? D.h. “Um wie viel Prozent teurer ist die Entwicklung einer WP7 App im Vergleich zur Entwicklung der gleichen App für iOS”?
Ich verstehe die Frage so: Man geht vermutlich davon aus, dass Apps im Normalfall für mehrere Plattformen gebaut werden (eine durchaus gültige Annahme). Sollte jedoch nur eine Plattform gewünscht sein, “verteuert” das die (Einzel-)App im Vergleich zum App Bundle.
Interessant, ich hätte das anders verstanden. Ich wäre davon ausgegangen, dass in den Grundkosten noch gar keine App drin ist, sondern sozusagen ein Sockelbetrag für die Idee, Entwicklung, Konzeption & Co berechnet wird und dann von dem Sockelbetrag aus die Erhöhung stattfindet. Ansonsten hat die Fragestellung einen Fehler… denn bei der Frage müsste ich davon ausgehen, dass noch keine App da ist, wenn sie dann für eine bestimmte Plattform programmiert wird.
Würde dann etwa so aussehen:
- Grundkosten App (Konzept, Design, UI & Co): 10.000 Euro
- iPhone-Version davon: 900 Euro (9 %)
- Android Version davon: 1.900 Euro (19 %)
- Blackberry Version davon: 3.800 Euro (38 %)
Summe für alles inkl. 3 Apps: 16.600 Euro
Bei all dem wird ja denke ich von Nativen Apps ausgegangen und so kalkuliert, daher auch die plattformabhängigen Preisschwankungen. In einem sehr breiten Anwendungsbereich sollte allerdings die Web-App auf HTML5 Basis plattformübergreifend alles abdecken können. Diese Lösung taucht hier im Kontext nicht auf.
Richtig. Web-Apps wurden nicht abgefragt. Im Hinblick auf die große Resonanz der Ergebnisse wird dies sicher in der nächsten Ausgabe berücksichtigt.
Hallo Michael,
habt ihr zum Thema Hybride App schon einen Beitrag? Interessant wäre ein Preisvergleich zwischen nativen und hybriden Apps.
Viele Grüße
Chris
@Chris,
mit “hybrid” meinst Du Apps, die auf Smartphones und Tablets gleichermassen funktionieren?
Hallo, super Beitrag! Lange nach gesucht, dann wurde es mir gezwitschert. Gibt es auch Statistiken über die Entwicklung in Indien, Asien und USA?
Gruß
Hallo Angelo,
zu den Kosten der App Entwicklung in den USA gibt es einige Beiträge, die ebenfalls von sehr großen Spannbreiten berichten. Einen guten Start bietet dieser Beitrag von Mark (CEO AppMuse).
Gruss, Michael
Hallo Michael,
wir haben seinerzeit entschieden nur auf Android zu setzen, da Apple preislich und funktionell kein Gerät zur Baustellen-Nutzung darstellt. Interessanterweise setzen wir auf ehemalige Apple App-Entwickler, die die Open Source Welt von Google schätzen….
Neben Google+ kann man eine Android-App schnell um weitere Büro-Anwendungen, wie Dokumente, eBooks, Baustellenkalendar ergänzen – als Plug-In in der Datenwolke sozusagen.
Wir schätzen ebenso die Vielfalt der App-Märkte (Google, Androitpit, Engadget oder Amazon) und teilen daher die Feststellung, dass nach Freigabe der App erst die knochenharte Marketing-Arbeit beginnt. Einzig bei Apple scheinen die ersten 48 Stunden iTunes relevant zu sein, siehe: App Boosting Teil 1 +2 in websiteboosting.com .
Relevant erscheint mir die Frage nach den Hardware-Kosten, so bekommt man gute eBook-Reader auf Android Basis mit WLAN schon ab 140 Euro und damit eine Grundlage zur App-Streuung auch Zugangsgeräte verlosen zu können.
HTML5 Programmierung ist aus meiner Sicht KEINE App, sondern eher ein Wigdet, da hier permanente Webverbindung vorausgesetzt wird, die es bspw. auf dem Bau nicht gibt….
Für unsere App-Entwicklung und deren Kosten liegen wir lt. Übersicht für komplexe Anwendungen im Mittelfeld…..
Gruss!
Jan
http://www.westaflex.com/support/freeware
Hallo Jan,
vielen Dank für Deine ausführliche, informative und auch über den Preisaspekt der App-Entwicklung hinausgehende Stellungnahme!
Was Du sagst, können wir komplett unterschreiben: Zu Beginn eines jeden App Projekts muss eine Analyse der Ziele, die mit der App erreicht werden sollen, der anzusprechenden Zielgruppen sowie der konkreten Anwendungsfälle erfolgen. In Eurem Fall ist dies der Bau, die dort arbeitenden Menschen. Daher kann ich die Entscheidung für Android gut nachvollziehen.
Ebenfalls trifft auf dem Bau voll zu, was wir auch immer wieder betonen: in (vielen) Anwendungen sind native Apps den Web-Apps eindeutig überlegen, weil sie in gekapselter Form alle gewünschten Inhalte und Funktionen bieten. Sobald eine Internetverbindung vonnöten ist, lassen sich bestimmte Use Cases einfach nicht mehr sinnvoll abbilden.
Der Aspekt der Hardware wird auch unserer Meinung immer interessanter. Wir kennen Projekte, in denen ein dem Hauptprodukt eines Unternehmens beigelegtes Tablet eine entscheidende Rolle spielt. An dieser Stelle sollte allerdings beachtet werden, dass der vielfach geäußerte Wunsch von Unternehmen, ihre Kunden (beispielsweise durch eigene, individuell konfigurierte Tablets) an sich zu binden, rasch auf den Praxistest treffen wird: wollen die Kunden ein solches Gerät nur i.V.m. dem Unternehmensangebot nutzen oder verlangen sie nicht, dass sie auch damit alles das machen können (andere Apps herunterladen, ins Internet gehen, etc.), was sie mit einem nicht-gebrandeten Gerät auch machen können?
Insgesamt haben wir hier einen extrem spannenden und sich sehr rasch verändernden Markt, in dem es für Unternehmen wie ihre Agenturen und Berater gleichermassen darauf ankommt, sich nicht über Medien nervös machen zu lassen, sondern klare und langfristige App Strategien zu entwickeln.
Viele Grüße
Michael
Hallo Jan,
Dein Kommentar zu HTML5 ist so nicht richtig. Gerade die unter dem Oberbegriff “HTML5″ versammelten Technologien ermöglichen es, Web Apps auch ohne Internetverbindung laufen zu lassen. HTML5-Apps stehen in diesem Punkt (wie in vielen weiteren) nativen Apps in nichts nach.
Mobile HTML5-Frameworks wie beispielsweise “The-M-Project” bieten hierfür bereits eine Basis mit der sich der Entwickler beispielsweise um die Offline-Fähigkeit seiner Anwendung nicht mehr selbst kümmern muss. Siehe dazu:
http://www.the-m-project.org
Gruß
Sebastian
[...] Kosten zur Entwicklung mobiler Apps würden sich im Rahmen von 760 Euro bei einer simplen App, bis hin zu 520.000 Euro bei einer hochkomplexen App be… unter Berufung auf Recherchen der iBusiness Redaktion bekannt. Außerdem werden weitere Zahlen [...]
[...] http://www.appadvisors.de/2011/07/04/was-ap-entwicklung-in-deutschland-kostet/ [...]
[...] do anything with what you shared is because they never saw it. And they never will."Was die Entwicklung einer App in Deutschland kostet « App Economy « AppAdvisors500 Internal Server Error500 Internal Server ErrorCity Types: Die Stadt als Schreibfläche | [...]
Hallo Michael,
vielen Dank für diesen interessanten Artikel. Unsere Erfahrung ist, dass man als Agentur dem Kunden vor alle erstmal aufs Pferd helfen muss, die App im Gesamtkontext des Marketings zu sehen. Meistens kommen die Anfragen nur nach dem Motto “Wir wollen jetzt auch eine App, was kost’n das?”, ohne sich wirklich Gedanken gemacht zu haben, welche Zielgruppe will ich erreichen, welchen Mart will ich adressieren etc.
Tatsächlich ist es dann in den meisten Fällen so, dass man gezwungen ist, ein Angebot abzugeben, ohne klare Vorgaben bekommen zu haben – soviel zum Thema App-Entwicklung in den Kinderschuhen.
Ich halte den Ansatz von Web-Apps für eine sehr interessante Alternative zu nativen Apps, nicht nur was Bezahlmodelle angeht. Hier kann wirklich auf EINER Basis (html5, javascript) viel kostengünstiger und im Zweifel schneller für ALLE Plattformen programmiert werden. html5 finde ich sehr mächtig, auch was das Thema Offline-Nutzung und Client-seitige Datenbank angeht.
Liebe Grüße
Thomas
Hallo Thomas,
danke für Deinen Kommentar!
Gerade an dem von Dir erwähnten (vermeintlichen) Zwang “ein Angebot abzugeben, ohne klare Vorgaben bekommen zu haben” versuchen wir anzusetzen: es macht wenig Sinn, diesem Zwang nachzugeben – auch wenn sich dadurch die Chance auf den Auftrag erhöht. Bestenfalls funktioniert alles; d.h. die App wird ein Volltreffer und die Kunden des Unternehmens hieven die Downloads in die zigtausende. Im Normalfall wird die App aber aber nur mittelmässigen Erfolg erzielen. Und dann beginnt die Suche nach dem Schuldigen…
Daher sehen wir die Arbeit, die vor einer Angebotsabgabe anfällt, auch als so wichtig an!
[...] Sehr interessante Studie zu DER Fragestellung schlechthin: Was die Entwicklung einer App in Deutschland kostet. [...]
Vielen Dank für den interessanten Beitrag!
Danke zurück für den netten Kommentar!
Wertvoller Überblick Michael in diesem noch jungen Markt. Ich habe da auch einige Erfahrungen gesammelt mit der MAKIme App, die sich ganz gut decken mit Euren Werten..
[...] More Mobile Friendly.Und zuletzt die typische Frage: was kostet das alles? AppAdvisors hat eine Aufstellung der typischen Mobile-App-Kosten in Deutschland.FlashMein Kollege Andreas Teufel beschreibt, wie man ClickTags in Actionscript 3 [...]
Vielen Dank für den interessanten Artikel & für mich fast noch interessanter: die Kommentare dazu!
Da ich für meine Diplomarbeit an der Vorstudie/Konzept für ein App dran bin, hätte ich die Frage: gibt es irgendwelche spezifische Beispiele dafür im Netz?
Zu Vorstudie/Konzept finde ich natürlich viel, aber wenn ich das für die Apps möchte, dann kommen unendlich viele Resultate (natürlich alles Apps)
Mich interessieren vor allem Sachen wie:
wie soll ich als möglicher Auftraggeber (an eine App-Firma) meine Unterlagen vorbereiten?
- Zielmarkt / -Kunden
- Zweck des Apps
und der Rest in Use Cases (in Form von Lastenheft)?
Vielen Dank im Voraus!
Liebe Grüsse,
Ralf
Tipp an alle Auftraggeber:
Es gibt bei der App-Entwicklung zwei Aufwandstreiber a) Anzahl der unterschiedlichen Seiten b) Besondere Funktionen.
Ihr macht es dem Entwickler somit um einiges leichter, wenn es eine konkrete Beschreibung für jeden einzelnen Screen gibt. Ich empfehle übrigens jedem Auftraggeber etwaige Grafiken selbst zu erstellen (spart man sich Nerven!)…
super Artikel – danke für die Recherchen!
[...] Spannende Einblicke kamen von den Appadvisors: Was die Entwicklung einer App in Deutschland kostet. [...]
[...] iBusiness Redaktion des Hightext-Verlags hat interessante Ergebnisse zu den Kosten mobiler Apps in Deutschland veröffentlicht: Unterschieden in einfache, durchschnittliche und komplexe Apps reicht das [...]
Es ist gut, daß die Entwickler in D solche Preise verlangen. Das ermutigt potentielle Kunden, sich im Ausland, etwa Polen umzuhören nach Alternativen. Hat man erstmal die Angst vor Ideenklau überwunden eröffnen sich hier blendende Möglichkeiten.
Deutsche Softwareentwickler sehen sich wie auch Ingenieure der Konkurrenz durch Arbeiter in fremden Ländern ausgesetzt. Denn inzwischen haben Binsenweisheiten der generellen Veruntreuung von Daten und mangelhafter Arbeit in fremden Ländern ihren Schrecken verloren und weichen der Erkenntnis, daß deutsche Firmen nur schwer konkurrenzfähig bleiben werden.
Donnerwetter… meiner Erfahrung nach liegen die “Durchschnittspreise” für eine App deutlich unter dieser Studie.
mal ehrlich, wer glaubt das er für die App-Entwicklung in naher Zukunft noch mehr bekommt wie für eine Website, dem ist nicht mehr zu helfen und wenn es um Standard-Apps geht werden sich die Preise im Schnitt eher ü 500 anstatt ü 1000 bewegen, ist doch einfach: große Nachfrage, kleiner Preise und wenn das Skrypt schon steht, wieso dann alles neu entwerfen. Der Wettbewerb wird auch diesen Markt regeln.
@Michael
Genau deswegen wird der Markt kaputt gemacht … ähnlich wie das Webseiten bauen über MyHammer kaputt gemacht wird …
Die Qualität solcher Apps liegt in der nativen Sprache und nicht Titanium o.ä., meiner Erfahrung nach. Man kommt mit solchen Cross-Compilern i.d.R. schneller an Ziel und verlangt natürlich etwas weniger.
[...] [...]
Wir (meine Praxisseminargruppe fürs IT-Universitäts- Projekt) brauchen Hilfe bei der
Schätzung der Kosten der Entwicklung einer App mit folgenden Funktionen:
- Barcodescanner
- Produktkatalog (26.000 Artikel)
- interne Suchfunktion
- Tutorials mit Bildern (Zeichnungen)
die App soll auf dem iPhone und Android funktionieren. Da die
Katalogdaten wohl überhand nehmen, müssen die Daten wohl auf einem
Server liegen und dürften nicht mit runtergeladen werden.
Wir brauchen nur eine ungefähre Schätzung.
Liebe Julia,
danke für die Anfrage. Allerdings kann ich sie nicht seriös mit einem engen Kostenintervall beantworten, da ich einige Rückfragen stellen müsste. Von deren Beantwortung wiederum würde eine Antwort abhängen.
“die App soll auf dem iPhone und Android funktionieren.” bedeutet beispielsweise, dass es zwei Apps sind. Ausgehend von der Entwicklung einer iOS App würde ich sehr grob geschätzt etwa 30-60% der Kosten für eine Android-Version veranschlagen.
Viele Grüße
Michael Reuter
Sehr interessanter Artikel. Ist zwar jetzt schon fast ein Jahr alt und trotzdem noch informativ. Dikes Lob an den Autor
[...] [...]
Was mich persönlich sehr interessieren würde: Wie entwickeln sich die Kosten / Preise für Apps? Steigen diese tendenziell, da die Nachfrage groß ist, oder fallen diese eher, da sich die Industrie weiterentwickelt und App schneller entwickelt werden können?
[...] Die iBusiness Redaktion des Hightext-Verlags hat interessante Ergebnisse zu den Kosten der Entwicklung mobiler Apps in Deutschland veröffentlicht:? zum Link gehen [...]
Bin im Rahmen einer Recherche zu einem Uni Paper hier raus gekommen. Obwohl der ursprüngliche Beitrag wenige Monate alt ist, so dürfte die ungefähre Bandbreite nach wie vor stimmen.
Grundsätzlich auch ungefähr mein eigenes Gefühl: Für eine Full-Blown Solution wird schon mal ~ 0,5mio aufwärts fällig. Fraglich finde ich nur die Hello-World-App – für 750 Euro gibts diese App? Ich glaube, wir haben alle den falschen Job
Ich bin daran interessiert eine App entwickeln zu lassen. Kann mir jemand preiswerte Anbieter nennen oder gibt es hier einen Artikel über solche? Hat bereits jemand Erfahrung mit einer eigenen App gemacht? Danke schon mal für Hilfe!
als App-Entwickler kann ich sagen, dass die Preise am Markt durchwegs moderat und angebracht sind. Zwar gibt es günstige Möglichkeiten eine App zu erstellen, z.B. Web-Apps auf der Basis von html5, aber die Erstellung einer App ist komplexer als viele denken. Oft dauert die Konzeptionsphase und die ersten Entwürfe länger als das eigentliche Programmieren. Und das ist auch gut so, denn dadurch steht die Basis einer App und es muss später nicht hin und her geschoben werden, was zusätzliche Kosten verurstacht.
Die oben genannten Vergleichspreise zu Windows 7 und BlackBerry kann ich allerdings nicht verstehen. Die werden nur dadurch teurer, dass es wenig Entwickler auf dem Markt gibt. Windows ist leider überhaupt kein Thema was mobile Entwicklung angeht, BlackBerry ist mit dem Z10 sehr spannend geworden.
@ Sebastian: Ich bin auch durch einen Freund auf die App Entwicklung gestoßen, der arbeitet bei Appdream (http://www.appdream.de). Besonders Interessant finde ich die Möglichkeiten der Location Based Services.. das werde ich mir mal etwas genauer anschauen…